Bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen
Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationstherapie
Liegt nach Abschluss des Wachstums eine ausgeprägte Kieferfehlstellung des Ober- und oder Unterkiefers vor, die nicht allein kieferorthopädisch behandelt werden kann, so ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie mit begleitender Physiotherapie notwendig.
Für wen ist das geeignet?
- Ausgeprägter Rück- oder Vorbiss, der über eine reine Zahnkorrektur hinausgeht
- Deutliche Asymmetrien von Ober- oder Unterkiefer
- Offener Biss, der sich nicht allein durch Zahnbewegung schließen lässt
- Erwachsene nach abgeschlossenem Kieferwachstum
So läuft die Behandlung bei uns ab
- 1
Gemeinsame Befundung
Kieferorthopädie und MKG-Chirurgie beurteilen den Fall zusammen und stimmen das Ziel ab.
- 2
Kieferorthopädische Vorbehandlung
Die Zähne werden so ausgerichtet, dass die Kiefer nach der Operation korrekt zueinander passen.
- 3
Operation
Der Eingriff erfolgt in der Klinik durch die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.
- 4
Nachbehandlung
Feineinstellung der Verzahnung, begleitet von Physiotherapie, anschließend Retention.
Häufige Fragen zu diesem Thema
Warum kann eine Kieferfehlstellung nicht immer allein mit einer Spange behandelt werden?
Nach Abschluss des Wachstums lässt sich die Lage der Kieferknochen zueinander kieferorthopädisch nicht mehr verändern. Bewegt werden können nur die Zähne. Bei ausgeprägten Fehlstellungen reicht das nicht aus.
Wie lange dauert eine solche Behandlung insgesamt?
Vorbehandlung, Operation und Nachbehandlung nehmen zusammen meist zwei bis drei Jahre in Anspruch. Den genauen Rahmen besprechen wir gemeinsam mit der Chirurgie.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei entsprechender medizinischer Indikation übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung in der Regel. Das klären wir vorab mit Ihnen und Ihrer Kasse.
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